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MKG-Chirurgie – was ist das eigentlich?

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist eine fachübergreifende Disziplin. Sie ist das einzige Fachgebiet, das sich auf das gesamte Spektrum der Gesichtschirurgie (Weichteile, Schädel, Kiefer) konzentriert. Dies umfasst Erkrankungen, Verletzungen, Brüche, Fehlbildungen oder Formveränderungen des gesamten Gesichts bzw. des Gesichtsschädels inkl. Kiefer – und deren eventuelle Vorsorge, Diagnose, Therapie und Anschlussheilbehandlung.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen haben zwingend sowohl ein Studium der Humanmedizin als auch das Studium Zahnheilkunde bis zum Staatsexamen absolviert und sind entsprechend Fachärzte der Humanmedizin. Erforderlich ist nach der Doppelapprobation eine mindestens vierjährige Weiterbildung an einer ausbildungsberechtigten Klinik. Zusätzlich können sie sich im Bereich plastisch-rekonstruktive Behandlungen über eine dreijährige Weiterbildung spezialisieren.

Die Mindestausbildungszeit beträgt demnach 14 Jahre (Studium und Facharztausbildung). Im Falle der Weiterbildung eines MKG-Chirurgen für plastische Operationen und fundierte Spezialisierung im Bereich der Implantologie bzw. Parodontologie, ist eine zusätzliche Ausbildungszeit von fünf bis sechs Jahren erforderlich.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen arbeiten in der Regel eng mit den überweisenden Ärzten (zum Beispiel Zahnärzten, Hautärzten, HNO-Ärzten etc.) zusammen.

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