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Zahnfleischaufbau, Transplantationen und Bindegewebsmaßnahmen

Im Verlauf einer Parodontitis oder eines nicht-entzündlichen Zahnfleischrückgangs (zum Beispiel durch zu heftiges „Schrubben“ beim Zähneputzen) kann das Zahnfleisch zurückgehen. Die Zähne können dann empfindlich auf kalte oder heiße Speisen reagieren.

Die Behandlung:

Eine Zahnfleischtransplantation verdeckt freiliegende Zahnhälse und vermindert damit in der Regel die Überempfindlichkeit. Wir entnehmen beispielsweise Bindegewebe oder Zahnfleisch aus Ihrem Gaumen und platzieren es an den entsprechenden Stellen des Kiefers. Nach der Einheilphase ist das verpflanzte Gewebe in der Regel sehr gut mit dem eigentlichen Zahnfleisch zusammengewachsen. So können Ihre Wurzeln geschützt und die Ästhetik verbessert werden. Auch für die tägliche Mundhygiene oder gegen Kälte-, Hitzereize ist Ihr „transplantiertes“ Zahnfleisch geschützt.

Eine Transplantation von Bindegewebe und vom Gaumen erfolgt unter anderem, um die folgenden Behandlungen durchzuführen:

  • Kronenverlängerung
  • Verbreiterung der befestigten Gingiva
  • Chirurgische Wurzeldeckung (Rezessionsdeckung)
  • Verdickung von Zahnfleisch
  • Verbreiterung des Alveolarkamms, zum Beispiel unter Brücken oder in sichtbaren, ästhetisch ausschlaggebenden Bereichen
  • Weichgewebe zur ästhetischen Verbesserung von Implantaten
  • Störende Lippenbändchen: gegebenenfalls Stabilisierung mit Schleimhauttransplantaten
  • Plastische Parodontalchirurgie bei Implantatfreilegung (Papillenregenerationstechniken)

Weitere Behandlungsmöglichkeiten und Informationen


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