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Kieferorthopädische Vorbehandlung

Eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern und Jugendlichen erfordert im Vorfeld unter Umständen einen chirurgischen Eingriff. Wir können bei uns folgende durchführen:

Eine kieferorthopädische Behandlung mit Miniimplantaten kann die bei Jugendlichen äußerst unbeliebte Außenspange (den so genannten Headgear) ersetzen. Die Miniimplantate sind kleiner als gewöhnliche Implantate. Für den Zeitraum der KFO-Behandlung können sie fest und sicher im Kiefer verankert werden. An ihnen wird die eigentliche kieferorthopädische Apparatur befestigt. Nach Abschluss der Therapie lassen sich die Miniimplantate problemlos wieder entfernen.

Wenn Zähne im Kiefer verbleiben (also nicht durch das Zahnfleisch durchbrechen) oder schief im Kieferknochen liegen und daher schräg herauswachsen würden, ist eine Freilegung oft notwendig. Der Eingriff ist vor allem bei den bleibenden Oberkiefereckzähnen empfehlenswert.

Die Behandlung. Ist genügend Platz im Kiefer vorhanden, ist eine Zahnentfernung vielfach nicht erforderlich. Es reicht häufig aus, den Zahn freizulegen. Wir entnehmen das Zahnfleisch, das den Zahn bedeckt, und ein Stück des Knochens. Anschließend wird ein „Knöpfchen“ auf den Zahn angebracht – ein so genanntes kieferorthopädisches Bracket. An dem Bracket befestigen wir einen Draht. Sobald die Wunde verheilt ist, kann das Bracket über den Draht mit einer Zahnspange verbunden werden und den Zahn langsam, aber stetig im Verlauf von einigen Monaten in die richtige Position bewegen. Nach der Behandlung gliedert sich der freigelegte Zahn gleichmäßig in die Zahnreihen ein.

Eventuell ist für die genauere Lagediagnostik die Anfertigung eines CT  bzw. DVT empfehlenswert. Im Rahmen der dreidimensionalen Diagnostik kann dadurch die genaue Lage des Zahns beurteilt werden, so dass auf dieser Basis die Behandlung entsprechend angepasst werden kann.

Mit den Weisheitszähnen haben die meisten Menschen insgesamt 32 Zähne. In seltenen Fällen kommt es allerdings vor, dass mehr Zähne für das bleibende Gebiss im Kieferknochen angelegt sind. Typische Beispiele sind überzählige Schneidezähne oder Backenzähne vor und hinter den Weisheitszähnen. Diese Zähne sind oft kleiner als die „richtigen“ –können aber dazu führen, dass sich die übrigen verschieben. Eine örtliche Betäubung reicht in der Regel aus, um den überzähligen Zahn schonend entfernen zu können.

Eventuell ist für die genauere Lagediagnostik die Anfertigung eines CT  bzw. DVT empfehlenswert. Im Rahmen der dreidimensionalen Diagnostik kann dadurch die genaue Lage des Zahns beurteilt werden, so dass auf dieser Basis die Behandlung entsprechend angepasst werden kann.

Die Schleimhautbänder (Lippen- und Wangenbändchen) verlaufen von der beweglichen Mundschleimhaut von der Wange und der Zunge aus zum oberen Kieferkamm. Liegen sie im Oberkiefer am Kieferkamm ungünstig an bzw. sind sie zu kurz oder zu dick, führt dies zum Beispiel zu einer Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen.

In der Regel ist dann eine Behandlung bei Ihrem Kieferorthopäden mit einer kieferorthopädischen Apparatur, einer Zahnspange, erforderlich. So wird der Abstand zwischen den Schneidezähnen verringert und die Lücke verschwindet. Im Vorfeld behandeln wir jedoch die Schleimhautbänder, indem wir sie entfernen, verlängern oder verschieben. Bei uns kommt für diese Therapie der Laser zum Einsatz, damit sie möglichst schonend und schmerzarm verläuft.

Bei manchen Kindern wächst der Oberkiefer zu schmal, sodass die Zähne nicht genügend Platz finden und auch der Zusammenbiss mit der Zahnreihe des Unterkiefers nicht passt. Meist hilft es, mit einer speziellen, festsitzenden Apparatur den Gaumen zu dehnen (= zu „sprengen“). Unter Umständen ist begleitend eine chirurgische Erweiterung erforderlich, insbesondere, wenn der Oberkieferknochen durch die Apparatur allein nicht mehr zum Wachstum angeregt werden kann.

Sie haben Fragen zu diesen Behandlungsmöglichkeiten?
Sprechen Sie uns einfach beim nächsten Termin darauf an.


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